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12 .05.2012
Vor 140 Jahren wurde Anton Michel (Schäfersmann), Priester und Jesuit, Missionar in Brasilien, an der Universität Münster immatrikuliert.

 
 

Anton Michel, Müschede

Anton Michel wurde 1851 in Müschede geboren. Ab 1872 studierte er an der Universität in Münster Philosophie und Theologie. Im Jahr 1876 wurde er zum Priester geweiht. Drei Jahre später trat er in den Jesuitenorden ein. 1885 ging er als Seelsorger in die Mission nach Brasilien. Er starb dort im Jahr 1915.
Oben: Die erhaltene, etwas angefressene Immatrikulationsurkunde der
Universität Münster vom 23. Oktober 1872.


In einem der ersten Briefe aus Brasilien an seine Eltern in Müschede

berichtete er erschütternd über die harte, oft unmenschliche Kinderarbeit, die er in Brasilien erlebte. Er schreibt: "Ich durfte als Kind spielen, dafür danke ich Euch." mehr ...

 
 
 
11.05.2012

Freude über den schönen Schädling - die ersten Maikäfer sind geschlüpft


 
  11. Mai 2012, Foto: H. Michel, Müschede, Rollover-Bild
 
Maikäfer
 
 
09.05.2012

Müscheder Eulenberg in seltenem Licht


 
  9. Mai 2012, 6:15 Uhr, Foto: H. Michel, Müschede
 
Eulenberg
 
 


04.04.2012
Infotafel am Radfernweg R41 in Müschede wurde nach 5 Jahren erneuert

 
 

Die im Mai 2007 aufgestellte Infotafel wurde unter Berücksichtigung einiger Veränderungen und Korrekturen rechtzeitig zu Beginn der Fahrrad- und Wandersaison vom Müscheder ADH erneuert.
Sie enthält ein Panoramafoto und sechs Landschaftsaufnahmen mit zahlreichen Hinweisen sowie aktuelle und geschichtliche Informationen zu Müschede
.


Wir danken Karl Heinz Sowada, der die Infotafel bis zu seiner Erkrankung vorbildlich gepflegt hat. Foto: Josef Keilig, Müschede

Infotafel am Radfernweg R41 kommt im Frühling - Aktuelles 28.10.2006
Radfernweg R41 in Müschede erhält Infotafel - Aktuelles 04.05.2007

 
 
 
 
 


14.03.2012
Müschede - ein ehemaliger Wallfahrtsort

 
 

Heute vor 279 Jahren, am 14. März 1733, erteilte der Kölner Erzbischof Clemens August für die Müscheder Hubertuskapelle und die Kapelle Rodentelgen einen Ablass.

Es wird erwähnt, dass während des gesamten Jahres, besonders aber am Hubertusfest, viele andächtige Menschen nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, sondern auch aus entfernteren Orten die Hubertuskapelle besuchen, einmal um Schutz vor den Bissen tollwütiger Hunde zu erflehen, dann aber auch, um Buße zu üben.

Der Ablass ist ein weiterer Beleg für die Bedeutung der Müscheder St. Hubertuskapelle als Wallfahrtsort im frühen 18. Jahrhundert. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Guss der in Hettstedt befindlichen Müscheder Hubertus-Glocke im Jahre 1750 in diesen geschichtlichen Zusammenhang gehört. Mit ihrer eindeutigen Inschrift ist sie, unabhängig von ihrem heutigen Standort und der derzeitigen Einschätzung ihrer Bedeutung im kirchlichen Bereich, eines der ältesten und damit wertvollsten Zeugnisse Müscheder Geschichte.

Der Hubertusschlüssel: Instruktion für den Gebrauch
Tollwut im Hönnetal: Bittprozession zur Müscheder Hubertus-Kapelle
Der Müscheder Hubertusschlüssel: Die letzten, sicheren Erwähnungen
Das Hubertusfest: Müschede bei Arnsberg 1926
Die Hubertusglocke von 1750: 1988 Besuch in Hettstedt
Vergessene Wallfahrtsorte: 2010 Ausstellung in Oelinghausen


 
  Textauszug:
„ ... Seitens des Pastors der Pfarrkirche von St. Petri und Pauli in Hüsten, gelegen in seiner Kölner Erzdiözese bei Arnsberg, sei ihm untertänigst vorgestellt worden, es gäbe in seiner Pfarrei lobenswerter Weise zwei Kapellen, die eine unter dem Patrozinium des Bischofs S. Hubert in Müschede bei Wicheln, die andere unter dem Patrozinium von S. Maria Magdalena in Rodentelgen.
Zu diesen gäbe es die gesamte Zeit des Jahres, besonders aber an den Festen von St. Hubert und St. Maria Magdalena ein großes Anströmen des eine große Andacht zeigenden Volkes, nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, sondern auch aus entfernteren Orten, einmal (um Schutz) vor den Bissen kranker Hunde (Tollwut), zu beten, damit ihnen das nicht danach schädlich sein solle, dann aber auch um Buße zu üben ..."

 
 


Rückblick
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Müscheder Blätter 2012, Nr. 43: Jubiläumsausgabe
Müschede ein Wallfahrtsort: Ablass 1733, Glocke 1750
Theodor Steinbach: Die lederne Brücke zu Arnsberg
Müscheder Blätter: 25 Jahre Nachrichten zur Ortsgeschichte
Anton Hoffmann: Gefallen im Krieg 1870/71 - Gedenkstein
Müscheder Blätter 2012, Nr. 42: Lehrer Mohr und seine Familie


 
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Müschede,
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Müscheder Blätter:
2012, 43. Folge



Mit der 43. Ausgabe der Müscheder Blätter, in der wir unseren Ort in 29 alten Postkartenmotiven vorstellen, möchten wir uns bei allen bedanken, die uns durch Geldspenden oder durch ihre Mitarbeit unterstützt haben
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St. Hubertus, Müschede